Botoxinjektion in die Blase - wenn die Blase ständig drückt

Es handelt sich hier um eine Darnginkontinenz, das heißt plötzlicher Harndrang mit nicht kontrollierbarem Urinverlust und das teilweise mehrmals am Tag oder in der Nacht. Die Betroffenen (meistens Frauen) fühlen sich stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

„Man traut sich kaum noch vor die Tür zu gehen und prägt sich ein, wo die Toiletten sind.“

Hier ist zunächst eine medikamentöse Therapie angebracht. Sollte diese aufgrund von Nebenwirkungen nicht vertragen werden oder nicht helfen, ist die Injektion von BOTOX (Botulinumtoxin A) in den Blasenmuskel unter anderem eine gute Therapieoption. Der medizinische Gebrauch darf nicht mit der kosmetischen Anwendung („Falten wegspritzen“) verwechselt werden.

Die Botoxinjektion ist minimalinvasiv ambulant in Lokalanästhesie in unserer Praxis durchführbar. Zuvor wird eine entsprechende Diagnostik durchgeführt und der Urin auf Infektfreiheit überprüft.
Bei entsprechender Indikation wird der Eingriff durchgeführt. Nebenwirkungen sind selten. Nach einer kurzen Ruhephase kann die Patientin wieder nach Hause.
Die Wirkung hält meistens für 6 bis 9 Monate an. Der Eingriff kann bei Bedarf wiederholt werden. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:  https://www.haeufigerharndrang.de/arztsuche/

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