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Hormontherapie bei Testosteron-Mangel-Syndrom

Der männlichen Testosteronmangel ist ein durch Androgenmangel verursachtes klinisches Syndrom, welches verschiedene Organfunktionen und die Lebensqualität negativ beeinflussen kann.

Androgene (männliche Geschlechtshormone) spielen eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der männlichen reproduktiven (Zeugungsfähigkeit) und sexuellen Funktionen. Aber auch für die Muskelbildung, Knochendichte, Fettstoffwechsel sowie kognitiver Funktionen sind ausreichende Testosteronspiegel im Körper bedeutsam. Sie finden hier weitergehende Informationen zum Testosteron-Mangel-Syndrom.

Ein Androgenmangel nimmt mit dem Alter zu. Bei älteren Männern, übergewichtigen Männern und bei Begleiterkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) ist ein Mangel an Testosteron häufiger.

Therapeutisch steht die Wiederherstellung physiologischer Testosteronspiegel im Vordergrund.

Im Vordergrund stehen Präparate, die einen physiologischen Testosteronspiegel im unteren bis mittleren Normbereich erreichen und über den gesamten Zeitraum nach Verabreichung aufrechterhalten. Zu vermeiden sind zu hohe Testosteronspiegel (Überdosierung) wie auch zu starke Absenkungen des Hormonspiegels.

Bewährt haben sich Präparate, die täglich als Testosterongel auf Oberarme, Schulter und unbehaarte Bauchhaut aufgetragen werden und als Testosteron-Depot-Injektionen intramuskulär mit einer Wirkdauer von von 12-14 Wochen appliziert werden.

Die orale Darreichungsform und die intramuskuläre Injektion kurzwirksamer Testosteronpräparate mit einer Wirkdauser von 2-4 Wochen haben oft den Nachteil nicht ausreichender physiologischer Testosteronspiegel.

Weitere Behandlungsformen stellen das Hormonpflaster und sog. "sublinguale" (unter die Zunge) verabreichte Präparate dar.

Wichtig bei allen Formen der Testosteronersatztherapien sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen und Laborkontrollen, die die Bestimmung des Testosteronspiegels, des Blutbildes und des PSA-Wertes erfassen.

Sie finden hier einen Fragebogen für den Mann ab 40 Jahre, der Aufschluss über Hormonmangel geben kann.