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Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Eine besondere Spezialisierung unserer Praxis liegt in der Vasektomie. Es handelt sich um ein operatives Verfahren, welches bei abgeschlossener Familienplanung durchgeführt wird. Zuvor erfolgt eine ausführliche Beratung und Aufklärung.

Die Sterilisation des Mannes ist eine sichere und schonende Methode zum Schutze vor ungewollten Schwangerschaften. Auf diesem Gebiet besteht unsererseits eine umfangreiche operative Erfahrung.

Vor der Operation

Bei allen operativen Eingriffen im Genitalbereich ist es notwendig, eine Entfernung der Behaarung sowohl im Genital- als auch im Leistenbereich vorzunehmen, um so das Risiko einer Infektion zu reduzieren.

Der Eingriff wird in der Regel in kurzer Narkose durchgeführt.

Nach erfolgter Narkoseeinleitung wird dann eine Flächendesinfektion vollzogen.

 

Ablauf der Operation

Bei dieser Operation werden die Samenleiter im Bereich des Hodensacks unterbunden, zusätzlich ein ca. 2cm langes Stück entfernt und die Enden elektrofulguriert (elektrisch verschweißt).

Die Sterilität tritt erst circa zwei bis drei Monate nach dem Eingriff ein, so dass bis dahin noch zusätzliche Verhütungsmittel benutzt werden müssen.

Mit der Vasektomie besteht für den Mann keine Gefahr der Impotenz, ebenso bleibt der Samenerguß erhalten.

Nach der Operation

Um die Unfruchtbarkeit zu überprüfen, ist es notwendig, die Samenflüssigkeit in bestimmten Abständen auf das Vorhandensein von Samenzellen zu untersuchen. Es finden 2-3 Kontrolluntersuchungen im Abstand von ca. 4 Wochen statt. Die Untersuchung wird so oft wiederholt, bis in zwei unabhängigen Spermiogrammen keine Samenzellen mehr festgestellt werden können.

Erst danach kann auf ergänzende Verhütungsmittel verzichtet werden. Die Untersuchung kann zur Sicherheit nach einem Jahr erneut durchgeführt werden. Der Grund für die erneute Untersuchung ist, dass die operativ unterbrochenen Samenleiter extrem selten wieder zusammenwachsen können.